Wer bin ich?

Wer bin ich?

Was hat mich zu dem gemacht, der ich heute bin?
Natürlich stimmt es irgendwie, dass ich das Produkt meiner Eltern bin.
Aber das ist sicher nicht alles.
Ich bin nicht einfach das genetische Ergebnis meiner Vorfahren, und ich bin nicht nur das Ergebnis der Erziehung, die meine Familie mir angedeihen ließ.
Wenn meine Existenz, mein So-sein nur darauf zurück zu führen wäre, wo bliebe da die eigenen Entwicklung?
Nein, ich selbst bin dafür verantwortlich, was ich aus den ererbten Anlagen und den anerzogenen Verhaltensweisen mache.
Ich selbst bin zuständig dafür, mich zu entwickeln, das Gute in mir zu stärken und weniger Gutes in den Hintergrund treten zu lassen.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Menschen, nachdenklich, Verantwortung abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

11 Antworten zu Wer bin ich?

  1. sweetkoffie schreibt:

    … und manchmal stellt man fest, dass man überhaupt nicht der ist, der man zu sein glaubte …

  2. wildgans schreibt:

    Wenn ich jetzt mehr von dir wüsste….aber das echt konkrete Persönliche hält man lieber privat, glaube ich. Aber: gut angedacht, wenn ich mal kurz „wertend“ sein darf. Da nehm ich mir doch glatt für heute was von mit! Danke

    • nurmalich schreibt:

      Ja, das stimmt schon, dass man „das echt konkrete Persönliche“ nicht unbedingt vor sich her trägt. Ich halte es damit normalerweise so, dass jemand der mehr wissen will, gerne fragen darf, dass ich mir dann aber vorbehalte, ob und wieviel ich antworte. 🙂
      Und dass du davon was von mit nehmen darfst , ist ja eh klar.

  3. andthoro schreibt:

    Ich habe zu meinem Vater, der immer wieder über seine persönlichkeitsbildende „schwere“ Kindheit und Jugend lamentiert hat in jugendlichem Alter mal gewagt zu sagen: das ist alles eine Erklärung aber keine Entschuldigung für jetziges Verhalten….

    Und je älter ich selbst werde, umso schwerer fällt es die eigenen schlechten (aber auch die scheinbar guten) Verhaltensweisen zu hinterfragen und zu ändern…. Es tut weh…

  4. minibares schreibt:

    Ich stimme dir im Ganzen zu.

  5. Myriade schreibt:

    So sehe ich das auch. Wie die Kindheit und Jugend auch gewesen sein mögen, irgendwann beginnt die Eigenverantwortung für die Gestaltung des Lebens

  6. Sylvia Kling schreibt:

    Myriade spricht das aus, was ich auch denke.

  7. Ilanah schreibt:

    Sehe ich im Prinzip genauso.
    Natürlich bekommen wir von den Bezugspersonen viel an Einstellungen und Werten mit, egal ob positive oder negative.
    Die sind erstmal prägend, denke ich.
    Aber sie sind nicht in Stein gemeißelt, also sie sind veränderbar. Dazu muss man sie allerdings erstmal erkennen und für sich in Frage stellen.
    Wenn die Eltern z.b. überzeugte Nazis waren, dann ist es oft so, dass die Kinder die Einstellungen der Ausländer- und Judenfeindlichkeit übernehmen. Erst wenn sie erkennen, dass das menschenverachtend ist und dass sie das so nicht wollen und nicht für sich vertreten können, haben sie die Chance, ihre Einstellungen zu verändern.
    Leicht ist das nicht, denn wir alle haben das innere Kind, das wir mal waren, in uns. Und dieses Kind ist total loyal den Eltern gegenüber, denn es hat erlebt wie abhängig es früher von den Eltern war.
    Von daher ist es nicht so gut, wenn man den Leuten sagt, sie müssten EINFACH nur ihre Einstellung, ihre Glaubensmuster ändern, denn es ist Schwerstarbeit an sich selbst, aber es ist machbar.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s