zitiert – M.Marquart

Wenn wir mit einer Vision in die Zukunft schauen wollen, ist es weise, mit Sensibilität zurück zu schauen.
Wir tun das nicht, um durch die Geschichte gebunden zu sein, nicht, um uns selbst und unsere Vorgänger zu beschuldigen, sondern um zu lernen, damit wir der Zukunft begegnen können.

(Margret Marquart)

Margret Marquart, auch Margareta (* 25. Februar 1928 in Böttingen; † 21. April 2004 ebenda) war eine deutsche Ärztin und katholische Theologin. Sie arbeitete über 20 Jahre als Missionsärztin in Afrika und gründete im Jahr 1960 in Kpando (Ghana) ein Missionskrankenhaus, das später nach ihr benannte Margret Marquart Catholic Hospital (MMCH).

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6 Antworten zu zitiert – M.Marquart

  1. minibares schreibt:

    So ist es, die Vergangenheit verbannen, wäre unklug.

  2. Ilanah schreibt:

    Sehr sehr weise!!!

    Dass es nichts bringt, Beschuldigungen, Anklagen auszusprechen, unsere Vorgänger zu verdammen, das sieht man an der ganzen Historie der Menschheit.
    Für die meisten scheint es aber wohl leichter zu sein, Sündenböcke zu suchen als sich mit dem Geschehenen auseinanderzusetzen.

    • nurmalich schreibt:

      ja Margret Marquart war eine imponierende Frau

      • Ilanah schreibt:

        Ja, das kann ich mir gut vorstellen.
        Ihre Worte erinnern mich an ein Gedicht von Brecht
        „An die Nachgeborenen!“
        Besonders die dritte Strophe:

        Ihr, die ihr auftauchen werdet aus der Flut
        In der wir untergegangen sind
        Gedenkt
        Wenn ihr von unseren Schwächen sprecht
        Auch der finsteren Zeit
        Der ihr entronnen seid.

        Gingen wir doch, öfter als die Schuhe die Länder wechselnd
        Durch die Kriege der Klassen, verzweifelt
        Wenn da nur Unrecht war und keine Empörung.

        Dabei wissen wir ja:
        Auch der Haß gegen die Niedrigkeit
        Verzerrt die Züge.
        Auch der Zorn über das Unrecht
        Macht die Stimme heiser. Ach, wir
        Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit
        Konnten selber nicht freundlich sein.

        Ihr aber, wenn es soweit sein wird
        Daß der Mensch dem Menschen ein Helfer ist
        Gedenkt unsrer
        Mit Nachsicht.

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