aufgeräumt (3)

und weils in dieser Sternschnuppennacht grade passt noch etwas von meinem Vater:

Einsam – allein –
im nächtlich stillen Dunkel.
Hoch über mir
die Ewigkeit – das Sterngefunkel –
einsam – allein!

Nein – nicht allein!
Ich fühle mich
ins weite All erhoben,
so klein, so groß,
wie alle die da droben. –

In der Unendlichkeit
ein Tröpfchen Gegenwart
ein winzig Stäubchen Sein.

(c) H.B.

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2 Antworten zu aufgeräumt (3)

  1. feines Gedicht und wenn ich die Worte lese, fühle ich mich geborgen.
    Liebe Grüße
    Barbara

  2. minibares schreibt:

    Lieber Werner, als sei der in der Nacht dabei gewesen.
    Super!

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