aufgeräumt (2)

Und jetzt mal der Beweis, dass er auch richtig alberne Gedichte schrieb:

Die Schnecke fraß ein welkes Blatt.
Es war das zehnte – sie war satt. –
Sie dachte: „Leider – leider!“

Da schoss ganz plötzlich – kurz davor –
ein delikater Pilz empor.
Sie zwang sich und fraß weiter.

Ein Igel, der des Weges kam,
der Schnecke Gier nicht übelnahm.
Das ist ja zu verstehen.

Hätt sich die Schneck im Laub versteckt,
hätt sie der Igel nicth entdeckt.
So wars um sie geschehen.

Ihr sagt vielleicht, es sei nicht wahr,
weil Igel keine Schnecken fressen.
Jedoch – ihr täuscht euch offenbar.

So was geschieht von ungefähr.
Auf keinenFall dürft ihr vergessen:
Ich tät’s, wenn ich ein Igel wär.

(c) H.B.

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Dieser Beitrag wurde unter Albernheit, Gedicht, Natur, tierisch abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu aufgeräumt (2)

  1. minibares schreibt:

    Klasse, das gefällt mir echt gut.

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