Straßen – Via de la Plata

Heute ist die Via de la Plata ein Pilgerweg; er gehört zu den Jakobswegen (Caminos de Santiago), die in Santiago de Compostela enden. Wir begegneten dieser Straße in  Cáceres / Extremadura.

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Wörtlich übersetzt würde der Name „Silberstraße“ bedeuten. Die Namensgebung stammt jedoch nicht aus römischer Zeit, sondern ihr Ursprung liegt in der volksetymologischen Veränderung der jüngeren maurischen Bezeichnung Bal’latta für „breiter gepflasterter Weg“. Im ersten Jahrhundert nach Christus war der Weg von Sevilla nach Astorga vollständig gepflastert. Die Nord-Süd-Verbindung nördlich der Meerenge von Gibraltar hatte in der Römerzeit hingegen keine einheitliche Bezeichnung.

Die Römer bauten vorhandene Wege aus. Die Phoenizier sollen den Handelsweg für den Transport von Gold und Zinn verwendet haben. Man vermutet, dass diese Wege vorher von Schäfern und Jägern benutzt wurden, um den Sommer in der kühleren kastilischen Hochebene und den Winter in der Extremadura zu verbringen.

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