verloren in Madrid

Er fotografiert gerne – und das wurde ihm dann zum Verhängnis. Soviel vorweg: es ging gut aus.

Aber der Reihe nach. Für die letzten beiden Tage vor der Heimreise war Madrid auf unserem Plan. Planmäßig fuhren wir am Morgen in Avila los, besuchten am Vormittag den Escorial mit geführter Besichtugung und nach einer kurzen Mittagspause weiter ins Zentrum. Das Programm sah vor dem Hotelbezug in Madrid noch eine Stadtrundfahrt vor. Zunächst das Cervantes-Denkmal mit Don Quijote, wo wir kurz ausstiegen – undnatürlioch haben alle auch fotografiert. Und einer wollte noch ein Bild ganz aus der Nähe aufnehmen….

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Dann eine ausführliche Rundfahrt.

Als wir am Hotel ankamen, stellte sich heraus, dass einer fehlte. Da hatte unser Reiseleiter – der ansonsten wirklich sehr zuverlässig war – einmal vergessen zu zählen, ob alle da sind – und schon wars passiert.

Keiner hatte es bemerkt. Er saß halt auch nicht immer auf dem selben Platz im Bus. Hätte er einen ständigen Nachbarn gehabt, wärs sicher nicht passiert.

Also erst mal die Frage, wo er abgeblieben sein konnte. Das war schnell geklärt. Bei Don Quijote war er ja noch da.

Noch bevor unser Reiseleiter etwas unternehmen konnte, stand unser verlorener Fotograph mit Polizeischutz vor dem Hotel.

Er wusste sich zu helfen. Er hatte ja seine ganzen Sachen  im Rucksack, den er  im Bus gelassen hatte, konnte deshalb in der Programmübersicht nicht nachschauen in welchem Hotel wir landeten. So sprach er einen Polizisten an und erklärte ihm die Situation. Er wusste ja das Hotel in Avila in dem wir zuletzt gewesen waren. Da riefen die Polizisten dann an, um die Nummer der Reiseagentur zu erfahren,die das ganze geplant hatte. Die wussten natürlich welches Hotel in Madrid für uns reserviert war.

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4 Antworten zu verloren in Madrid

  1. wildgans schreibt:

    Man erlebt auf Reisen so manches Entgleisen 🙂
    Was für ein Mensch war „er“?
    Gruß von Sonja

  2. vivilacht schreibt:

    Glueck im Unglueck und gut, dass er sich zu helfen wusste

  3. minibares schreibt:

    Der Herr war ja richtig pfiffig.
    Gut, dass er sich mit der Polizei verständigen konnte.
    Und die Polizei hat gut reagiert.
    Alle Achtung!

  4. mecarome schreibt:

    Oh man, ich wäre glaub ich erstmal in Panik ausgebrochen. Der Gang zur Polizei ist dann aber wahrscheinlich der Erste, der einem einfällt.
    Schön, dass es so gut ausgegangen ist.

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