Ferschweiler Plateau (2)

Eine Wanderung über das Ferschweiler Plateau führt auch zu den „Kiesgräbern“ .
Das Brandgräberfeld aus römischer Zeit liegt im Wald zwischen Bollendorf und Ferschweiler

DSC_0215 Im 2. Jahrhundert n. Chr. nutzen die Bewohner einer nahe gelegenen Siedlung den Ort für die Bestattung der Überreste ihrer Verstorbenen. In die flachen Sandsteinfelsen sind eckige Vertiefungen gemeißelt oder geglättete Flächen eingefügt, die die Totenasche und kleinere Gefäße mit Grabbeigaben aufnahmen.

DSC_0214Die Grablöcher wurden mit solchen hausförmigen Steinen abgedeckt.

DSC_0216Herkunft und Besdeutung der Bezeichnung „Kiesgräber“ ist unklar. Möglicherweise ursprünglich „Kistengräber“. Eine andere Erklärung leitet die Bezeichnung ab von der mundartlichen Bezeichnung Kies (für Käse) weil die Vertiefungen an Käseschachteln erinnern.

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Eine Antwort zu Ferschweiler Plateau (2)

  1. Myriade schreibt:

    Da stellt sich die Frage, wann die Käseschachtel erfunden wurde 🙂
    Aber interessant, danke !

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