nachahmenswert!

Das las ich in der neuesten Ausgabe des Gemeindebriefs der Kirchgemeinde Bonstetten (Kanton Zürich):

Hände reichen statt Fäuste ballen

Die immer wieder mal aufflammende Islamfeindlichkeit oder der Antisemitismus, der hier und da hinter Ecken hervorlugt, machte uns nachdenklich, hat uns erschreckt. Das Judentum, der Islam sowie das Christentum gelten als „abrahamitische Religionen“; in allen drei Religionen spielt Abraham eine wichtige Rolle.

Alle drei Religionen glauben an den EINEN Gott.
„Ich bin der HERR, der Gott deines Vaters Abraham, und Isaaks Gott“ (1. Buch Mose, 28.13).
„Wir glauben an Gott und (an das), was (als Offenbarung) zu uns und was zu Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den Stämmen (Israels) herabgesandt worden ist und was Mose und Jesus und die Propheten von ihrem Herrn erhalten haben…“ (Koran, Sure 2, 136)

Und da sind wir als christliche Gemeinschaft aufgerufen, etwas zu tun. Ein Zeichen zu setzen – Hände zu reichen. Wir möchten deshalb mit je einem Vertreter des Judentums sowie des Islams das Verbindende feiern.

Seien Sie herzlich eingeladen zu einem ökumenischen Abendgottesdienst am Sonntag, 15. März, um 19.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten!

Mit Susanne Sauder, ref. Pfarrerin, Bonstetten,
Reuven Bar Ephraim, Rabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinde, Zürich und
Ahmed Sadaqat, Imam der Mahmud Moschee, Zürich.

Anschliessend Apéro.

Vor der Feier um 18.30 h pflanzen wir als Zeichen des Friedens und der Verständigung untereinander gemeinsam drei Obstbäume (Apfel, Birne, Pflaume) auf der Wiese im Nordosten der Kirche.

Für die Kirchenpflege: Elias Baumann

Quelle: http://www.kirchebonstetten.ch/www.zh.ref.ch/gemeinden/bonstetten/content/e13456/e4405/Chilefaischter_2015_06.pdf

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2 Antworten zu nachahmenswert!

  1. piri schreibt:

    Wunderbar nur Bonstetten ist so weit weg. So feiere ich mit einer Christin, einer Ungläubigen und einer Muslima ein ganz privates Fest – doch dazu will ich erst gesund sein.

  2. minibares schreibt:

    Was im Kleinen beginnt, kann große Kreise ziehen, hoffen wir jedenfalls.

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