Wahrnehmung und Freude

Vielleicht liegt es an Alter, dass ich manche Dinge jetzt viel aufmerksamer und intensiver wahrnehme als früher?

Auf jeden Fall habe ich den Eindruck, dass ich noch selten so wie in diesemJahr beobachtet habe und mich dran gefreut habe, was sich in unserem Garten und inde rNatur insgesamt tut. Es ist eine Freude zu sehen, was wächst und gedeiht. Wie Saaten aufgehen, wie Blumen gedeihen, wie Vögel zwitschern und vieles mehr.

Und nicht nur in der Natur. Nein, auch zuzusehen wie Kinder – und da meine ich nicht nur unsere Enkel – heranwachsen, kreativ sind, Ideen haben, sich im Leben zurecht finden, all das ist es wert, beachtet zu werden.

Natürlich  – und das möchte ich nicht klein reden – gibt es da auch Ärger und Unzufriedenheiten. Wenn Saaten nicht aufgehen, wenn es im Garten zu nass oder zu trocken ist, wenn Salatpflanzen durch Drahtwürmer oder Schnecken in ihrer Entwicklung behindert werden oder gar eingehen, wenn unerwünschte Pflanzen – die manche Leute „Unkraut“ nennen – die „Kulturpflanzen“ überwuchern …
Oder wenn Kinder und Jugendliche Unsinn machen, übers Ziel hinaus schießen, andere mobben und in ihrer Entwicklung behindern – und genauso schlimm ist es anzusehen, wenn Erwachsene sich benehmen „wie im Kindergarten“.

Aber alles in allem überwiegen doch die erfreulichen Beobachtungen meiner Umwelt.

Und dafür bin ich dankbar.

 

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3 Antworten zu Wahrnehmung und Freude

  1. Frau Tonari schreibt:

    Mir geht es gerade ein wenig anders.
    Ich stelle mit zunehmendem Alter desöfteren die Frage nach dem Sinn.

  2. wildgans schreibt:

    Richtig schön, der Text hier- und erst das Foto von Bernkastel. War da ein Turm, von dem herunter fotografiert wurde?
    Gruß von Sonja

    • nurmalich schreibt:

      Das freut mich,dass dir dieser Text gefällt.
      und auch das Foto im Beirag Aussichten – 8.
      Ein Turm ist’s nicht, von dem aus ich fotografiert habe, sondern eine Stelle in den Weinbergen, die unmittelbar hinter den Häusern recht steil ansteigen.

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